Proof of Read, aber in der realen Welt.
House of ZK
House of ZK26. Aug., 19:02
Was wäre, wenn die Kosten für das Proving in einen offenen Markt umgewandelt werden könnten? Das ist die Vision hinter Boundless, präsentiert von @hashcashier (Senior Engineer bei @RiscZero & @boundless_xyz) in dieser SBC @WPReadingClub-Sitzung. Anstatt dass Entwickler ihre eigene Proving-Infrastruktur betreiben, schafft Boundless einen erlaubnisfreien Marktplatz für Beweise - wo jeder einen Beweis anfordern, den Preis festlegen kann, den er bereit ist zu zahlen, und Prover um die Erfüllung konkurrieren. Das Design führt ein umgekehrtes niederländisches Auktionsmodell ein, um Preis und Lebensfähigkeit auszubalancieren: Anforderer geben Zeitlimits und Mindestpreise an, während Prover Sicherheiten hinterlegen und bestraft werden, wenn sie nicht liefern. Anreize werden durch den ZKC-Token verstärkt, der Kosten über einen "Proof of Verifiable Work"-Mechanismus subventioniert - Prover werden nicht nur für die Produktion gültiger Ausgaben belohnt, sondern auch dafür, nachweislich Rechenzyklen aufzuwenden. Wichtige Themen in der Sitzung: • Warum dezentrale Proving-Netzwerke wichtig sind, um zk-Anwendungen über Einzelbetreiber-Setups hinaus zu skalieren. • Wie Boundless die Fallstricke vermeidet, ein weiteres L1 oder L2 zu starten, indem es stattdessen als eine Reihe von Verträgen lebt, die überall bereitgestellt werden können. • Die Nachfrage in der realen Welt: von der Unterstützung von Rollups über vertrauenslose Brücken mit @wormhole bis hin zu unternehmensgerechter verifizierbarer Berechnung. • Sicherheitskompromisse, einschließlich der Notwendigkeit von Redundanz (Multi-Prover-Setups) und formaler Verifikation, während zkVMs in die Produktionsnutzung eintreten. Boundless stellt das Proving nicht als Infrastruktur dar, die man betreibt, sondern als Markt, in den man sich einfügt - wo Beweise zu einer Ware werden, die durch offenen Wettbewerb bepreist, bereitgestellt und gesichert werden.
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