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Die Wirtschaftlichkeit von humanoiden Robotern sieht komplex aus. Bis man sich das Materialverzeichnis (BOM) genauer ansieht.
Das BOM ist nicht nur ein Kostenblatt. Es ist eine "Strategiekarte".
Es zeigt, wo Kosten Hebel verstecken, wo Komplexität einen Wettbewerbsvorteil verbirgt und wo Hardware und Software aufeinandertreffen oder kollidieren.
- Wenn man weiß, wie man es liest, sagt das BOM einem:
- welche Teilsysteme Kosten im Vergleich zur Differenzierung antreiben
- wo Integrationskomplexität Margen schafft oder erodiert
- welches geistige Eigentum es wert ist, besessen zu werden (mechanisch, Modell oder Daten)
- wie Geografie die Iterationsgeschwindigkeit beeinflusst
- warum einige Unternehmen wie SaaS skalieren und andere in Hardware stecken bleiben
Lass uns durch den Roboterturm mit dem Blick auf das BOM gehen🔍
⚙️ Aktuation treibt Kosten und Wettbewerbsvorteil
An der Basis jedes Roboters steht die Aktuation. Dort sitzt fast die Hälfte der BOM-Kosten und wo der Großteil der Verteidigungsfähigkeit heute liegt.
Motoren, Getriebe, Drehmoment-Systeme:
- haben komplexe Lieferketten
- erfordern hohe Integrationslevels
- sind extrem wettbewerbsintensiv
Aber sie sind auch strategische Bastionen.
Anbieter wie LeaderDrive, Harmonic Drive und Beite dominierten hier früher mit schwer zu kopierendem geistigem Eigentum, das auf:
- engen Toleranzen
- jahrzehntelanger Iteration
- vertikaler End-to-End-Integration
Wenn du das Design des Aktuators kontrollierst, kontrollierst du die Kernphysik eines Roboters.
Diese Systeme werden jedoch jetzt durch KI-zentrierte ersetzt, die dynamisches Verhalten und Kosten bevorzugen, weniger auf geistiges Eigentum setzen und mehr auf starke Fertigung und gutes Gesamtdesign setzen.
🧠 Fazit: hohe Kosten + hohes geistiges Eigentum = Hardware-Wettbewerbsvorteil
💻 Software frisst die Marge
Aber wenn man die Schichten nach oben geht, kippt der Hebel.
Rechenleistung, Sensorik und Modellschichten machen jeweils etwa 10 % des BOM aus, definieren aber unverhältnismäßig:
- Anpassungsfähigkeit
- Autonomie
- Kostenkompression über die Zeit
Chips sind billig. Drehmoment nicht. Aber in Kombination mit dem richtigen Stapel vervielfacht sich die Rechenleistung schnell.
Deshalb hören Unternehmen wie NVIDIA nicht bei Silizium auf. Sie besitzen:
- Isaac → Simulationswerkzeuge
- GR00T → grundlegende Kontrollmodelle
- Fleet-Lernschleifen → Systeme, die mit der Nutzung intelligenter werden
Das ist das GR00T-Playbook: Besitze das Modell, die Daten und die Lernschleife und plötzlich kontrolliert dein 10 % des BOM 80 % der Differenzierung des Produkts.
Hier skaliert die Marge wie Code:
- flottenweite Lernschleifen
- API-ähnliche Einheitökonomie
- niedrigere Kosten pro Einheit über die Zeit
Nutzung → Daten → Modell → Autonomie → Nutzung → Marge
🧠 Fazit: niedrige Kosten + Modell/Daten-IP = Software-Wettbewerbsvorteil
🧩 Integration schafft Marge oder killt sie
Hardware-Margen sind brutal - es sei denn, du besitzt präzise Komplexität.
Die Frage ist: Bist du dabei, Teile zusammenzubauen? Oder verhältst du dich ingenieurtechnisch?
Ein Unternehmen könnte hohe COGS haben, wenn es:
- eigene Aktuatoren herstellt
- Drehmomentkurven für spezifisches Verhalten anpasst
- elektromechanische Systeme von Anfang bis Ende entwirft
Aber das geht nicht nur um Verteidigungsfähigkeit, es ist ein Risiko-für-Marge-Handel.
Diese Schicht zu besitzen bedeutet, die Komplexität der Lieferkette, Firmware-Tuning und präzise Kontrolle zu übernehmen. Aber wenn es richtig gemacht wird, kann es 25–50 % der Kosten einsparen, was einen ernsthaften Vorteil für hardwareintensive Akteure darstellt.
Fallstudie: Unitrees $16K humanoid
Unitree hat nicht nur durch KI-Durchbrüche gewonnen. Sie haben gewonnen, indem sie das BOM ingenieurtechnisch gestaltet haben:
- Aktuatoren lokal beschaffen (günstigere Motoren) + in-house hergestellt (keine Anbieter-Margen)
- Multi-Plane LiDAR überspringen (Sensor-Kosten senken)
- radikale Architektur vermeiden; nur enge Kontrolle über den Stapel
- Lieferkette co-lokalisieren; 90 % der Anbieter innerhalb von Stunden von Hangzhou
Hier ist eine hochrangige Aufschlüsselung des BOM für Unitrees Quadruped:
Westliche Unternehmen können dies oft nicht erreichen - nicht wegen technischer Lücken, sondern weil sie an Lieferkettendichte mangeln.
Das verlangsamt die Iteration und bläht das BOM auf.
🧠 Fazit: niedriges BOM + enge Integration = Geschwindigkeit + Marge
💸 Kosten ≠ Ware
Ein niedriges BOM garantiert keine Marge.
Ein hohes BOM bedeutet nicht schwache Strategie.
Es hängt davon ab, wo genau die Kosten sitzen und ob sie unterstützt werden durch:
- Modell/Daten-Flugräder
- mechanisches geistiges Eigentum
- enge Subsystemintegration
In commodifizierten Schichten fließen Kosteneinsparungen oft einfach an den Käufer weiter.
Aber in Hebelschichten schalten sie kumulative Vorteile frei.
🧠 Fazit: Kosten sind nur wichtig, wenn sie Hebel tragen
🧬 Das unsichtbare BOM ist wichtiger
Was nicht im BOM steht, definiert oft den langfristigen Vorteil.
Du wirst keine Flottenprotokolle, ROS-Tuning-Konfigurationen oder Simulationsrichtlinien finden, aber diese Schichten bestimmen:
- Autonomieverhalten
- Anpassungsfähigkeit in Grenzfällen
- Lernen über Roboter hinweg
- Margenexpansion über die Zeit
Das ist die unsichtbare Schicht:
daten → modell → verhalten → mehr daten
Wer auch immer diesen Kreislauf besitzt, reduziert nicht nur die Kosten, sondern biegt auch die Leistungskurve.
🧠 Fazit: Was nicht im BOM steht, könnte die langfristige Verteidigungsfähigkeit mehr definieren als das, was es tut.
🗺️ Wie man das BOM wie eine Strategiekarte liest
Das BOM sagt dir genau, wo der Hebel lebt:
- Aktuation → hohe Kosten, hoher Wettbewerbsvorteil, niedrige Marge
- Rechenleistung → niedrige Kosten, hoher Hebel, hohe Marge
- Kommunikation/Rahmen → niedrige Kosten, niedriger Wettbewerbsvorteil, niedrige Marge
- Sensoren → mittlere Kosten, zunehmend commodifiziert
Das BOM wird also zu einem Proxy für das Margenprofil:
- hohes BOM + hohes geistiges Eigentum → Hardware-Wettbewerbsvorteil (Zahnräder, Antriebe)
- niedriges BOM + Modell/Datenbesitz → Software-Wettbewerbsvorteil (GR00T-Stapel)
- hohes BOM + niedriges geistiges Eigentum → das Schlimmste aus beiden Welten (Commodity-Zusammenbauer)
Da sich Robotersysteme weiterentwickeln, denke ich, dass das BOM eine einzigartig fundierte Linse bieten wird, um technische Einschränkungen, wirtschaftliche Strukturen und strategische Hebel des Roboterturms zu bewerten.
Danke an @chynaqqq & @castorhat (PrismaX), @karsenthil (Reborn), @xmercury_one (Xmaquina DAO), @ivailoj (Paper Ventures), @BlueHors3Shoe (No Limit Holdings), @shutterbugsid (Dezentralisiertes Co) für einige schnelle Rückmeldungen & Vorschläge zu diesem Stück.




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